Materialextrusion von Metall

Materialextrusion

Warum noch ein weiteres 3D-Druckverfahren?

Laserbasierte Verfahren sind für den 3D-Druck von Metallteilen sehr gut etabliert. Allerdings sind die Maschinen sehr teuer, die Auswahl an Rohstoffen ist begrenzt und in vielen Fällen entsprechen die Eigenschaften der gedruckten Bauteile nicht den Wünschen der Anwender.

Die Materialextrusion (MEX) ist das kostengünstigste aller 3D-Druckverfahren. Bei WZR haben wir uns auf die Route zur Verarbeitung von Pasten spezialisiert, ein Prozess, der bei Raumtemperatur abläuft. Wir verwenden handelsübliche Metallpulver, mischen sie mit unserem wasserbasierten Bindersystem und können erste Testkörper mit geringen Pulvermengen herstellen. Die Partikelgröße ist in weiten Grenzen variabel, und auch bei der Art der Partikel sind wir sehr flexibel. 3D-gedruckte Bauteile werden ohne Entbinderung gesintert, d.h. vom Beginn des 3D-Drucks bis zum Abschluss des thermischen Prozesses vergehen weniger als 2 Tage.

Unser Geschäftsfeld

Unser Geschäftsfeld ist die Materialentwicklung für 3D-Druckverfahren.

Unser Geschäftsfeld ist die Materialentwicklung für 3D-Druckverfahren. Bereits mit 200 g Metallpulver können wir die ersten Schritte einer Entwicklung durchführen. So können wir Aussagen über die Machbarkeit treffen, vielversprechende Wege von erfolglosen Wegen unterscheiden und erste Materialeigenschaften testen.

Wir können Metalle im 3D-Druck verarbeiten, die bisher mit anderen 3D-Druckverfahren nicht verarbeitbar waren.

WZR entwickelt Pasten mit einer breiten Palette von Metallen. Wir optimieren die 3D-Druckparameter und stellen Probekörper her, die wir sintern und untersuchen. Unsere Stärke ist unsere Erfahrung im 3D-Druck, unser gut ausgestattetes Analyselabor und unsere gezielte Entwicklung.

Probekörper als Grünling, nach dem Entbindern und nach dem Sintern

Multi-Material Strukturen

Das Mischen von Keramiken mit Metallen in einer Paste kann zu neuartigen Eigenschaften führen

Zeitgemäße Anforderungen brauchen zeitgemäße Lösungen: Wenn ein einzelnes Material nicht ausreicht, ist Multimaterial-3D-Druck der richtige Weg.

Das Mischen von Keramiken mit Metallen in einer Paste kann zu neuartigen Eigenschaften führen: Fügt man Aluminiumoxid zu Aluminium hinzu, erhält man eine höhere Verschleißfestigkeit. Durch Co-Extrusion zweier verschiedener Pasten ist es möglich, Hybridteile entweder aus zwei verschiedenen Metallen oder aus Metall und Keramik herzustellen. So können zwei Eigenschaften wie elektrische Isolation und elektrische Leitfähigkeit in einem Bauteil kombiniert werden. Kein anderes 3D-Druckverfahren ist so vielseitig. Das ist erst der Anfang, die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Diese Vorteile, gepaart mit der geometrischen Freiheit der additiven Fertigungsverfahren, macht es möglich, noch nie dagewesene Bauteile herzustellen, die den Weg zu einer neuen Generation von Fertigung und Design weisen.

Video

3D-Extrusion von Metallpulvern

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Ansprechpartner

Anurag Kadam
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