Binder Jetting mit Metall

Binder Jetting

Binder Jetting - der Pulverbett basierte 3D Druck mit Metall

Leicht, korrosionsbeständig, präzise gefertigt – diese Eigenschaften beschreiben nur einen Bruchteil der Anforderungen, die an metallische Bauteile gestellt werden. 

Wir entwickeln Materialien, Tinten und den Herstellungsprozess angepasst auf Ihre Anforderungen. Wir begleiten die Entwicklung mit modernen Analysemethoden der ungesinterten und gesinterten Teile. Hiermit stellen wir sicher, dass unsere Entwicklung für Sie den hohen Anforderungen gerecht wird.

Wir haben über 15 Jahre Erfahrung mit der Bewertung von Pulvern für das 3D-Druckverfahren Binder Jetting. Die Anforderungen aus Sicht des 3D-Drucks sind die gleichen, wenngleich sich Metalle und Keramiken in ihrem Sinterverhalten und natürlich in ihren späteren Eigenschaften deutlich unterscheiden. 

Ob Edelstahl, Bronze  oder ein anderes Metall – Wir entwickeln den Prozess vom Pulver bis zum Bauteil für Sie
Ob Edelstahl, Bronze oder ein anderes Metall – Wir entwickeln den Prozess vom Pulver bis zum Bauteil für Sie

Die optimale Benetzung des Pulverbettes mit der Tinte ist Grundvoraussetzung für ein optimales Bauteil. Wir legen sehr großen Wert auf die Entwicklung eine Tinte mit konstanten Verarbeitungseigenschaften über einen langen Zeitraum. Durch den Einsatz von Partikeln in der Tinte können wir die Dichte der hergestellten Bauteile deutlich steigern, was sich sehr positiv auf die mechanischen und elektrischen Eigenschaften auswirkt.

Zeitgemäße Anforderungen brauchen zeitgemäße Lösungen: Wenn ein einzelnes Material nicht ausreicht, ist Multimaterial-Binder-Jetting der richtige Weg. Durch den Zusatz von Partikeln zur Tinte ist es möglich, ein Material in Ihr Bauteil einzubringen, das sich von dem im Druckbett geschichteten Basismaterial unterscheidet. Es gibt kein anderes Fertigungsverfahren mit solchen Möglichkeiten.

Das Drucken mit partikelgefüllten Tinten eröffnet die Möglichkeit, Strukturen und Eigenschaften lokal auf mikroskopischer Ebene zu verändern. Verschiedene Materialkombinationen wie Metall-Metall oder Metall-Keramik sind möglich. So ergibt die Zugabe von Aluminiumoxid zu Aluminium eine höhere Verschleißfestigkeit.

Die Senkung der Sintertemperatur durch Zusatz niedrig schmelzender Metalle ist ebenso möglich, wie reaktives Legieren. Das ist erst der Anfang, die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Diese Vorteile, gepaart mit der geometrischen Freiheit der additiven Fertigungsverfahren, macht es möglich, noch nie dagewesene Bauteile herzustellen, die den Weg zu einer neuen Generation von Fertigung und Design weisen.

Ansprechpartner

Michael Lüke
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