WZR beschäftigt sich seit längerem mit dem Multi-Material 3D-Druck. Dabei standen bisher keramische Werkstoffe als Basis-Material im Vordergrund. Nun konnte gezeigt werden, dass dieses Konzept auch auf Metalle übertragbar ist.

Am Beispiel der Legierung ALSi10Mg0,4 konnte gezeigt werden, dass nach dem Drucken und Sintern unter Stickstoff dichte Aluminium-Teile resultieren. Über den Druckkopf kann nicht nur der Binder aufgebracht werden, sondern es besteht auch die Möglichkeit Partikel lokal zur Gefügeverstärkung zu positionieren. Beispielsweise kann durch die Zugabe von Aluminiumoxid die Härte und Verschleißbeständigkeit verbessert werden.

Im Vergleich zu additiven Verfahren – wie „Selektives Laser Schmelzen“ – besticht der 3D-Druck durch seine ca. 30mal höhere Aufbaurate.